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Bei dem Drug-Checking handelt es sich um eine Möglichkeit für Menschen, die illegal psychoaktive Substanzen gebrauchen, diese überprüfen zu lassen.

Ziel des Drug Checkings ist es Intoxikationen, sowie Drogennot- und Todesfälle durch Überdosierung und Verunreinigungen der Drogen zu vermeiden. Außerdem kann das Drug-Checking eine Möglichkeit der Suchtprävention sein und so die Gesundheit des Patientenkollektivs verbessern. Zudem kann Drug-Checking dazu dienen den unregulierten Markt zu Monitoren und so ein gewisses Frühwarnsystem zu etablieren.

Leider gibt es trotz der vielen Argumente für das Drug-Checking immer noch Unsicherheiten über die Legalität bzw. Illegalität von Drug-Checking in Deutschland. Im europäischen Ausland ist Drug-Checking schon erfolgreicher, fester Bestandteil des Umgangs mit Substanzgebrauchenden. In Deutschland, wo illegale Substanzen unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) fallen, hält dieses den Fortschritt und die Einarbeitung von fachlich fundierten Standards auf. Voraussetzung für die Implementierung des Drug-Checkings ist die Streichung des §10a BtMG und ein Zusatz in §4 BtMG.

Viele Organisationen, wie bspw. der akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenpolitik, die Deutsche Aidshilfe, der SONICS Bundesverband für Safer Nightlife und viele weitere setzen sich für die Umarbeitung des BtMG zugunsten der Konsumierenden ein. Ihr Anliegen beruht auf der Prämisse Drogengebrauchende als vollwertige, autonome Mitglieder der Gesellschaft zu akzeptieren und den Drogengebrauch als legitime selbstbestimmte Handlung wahr zu nehmen. Mithilfe eines Positionspapiers machen Sie auf sich und das vorliegende Problem aufmerksam, indem Sie die Notwendigkeit der Implementierung von Drug-Checking diskutieren, als auch dessen Umsetzungsmöglichkeiten und den rechtlichen Änderungsbedarf erläutern.

Quelle: aerzteblatt.de; infodrog.ch


 


 


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